Der Mensch hat die große Freiheit, welchen Weg er wählt

Die weite Welt bleibt mir nicht verborgen. So konnte ich vom 09.10.2026 bis 11.10.2026 mit TUI ein Kurz-Wochenende auf dem griechischen Peloponnes verbringen.

Dahoam ist Dahoam

Schon beim Hinflug nach Patras durfte ich einen besonderen Heimvorteil genießen: Der Abflug in Richtung Griechenland fand ab München aus statt. Somit konnte ich gemütlich bis zwei Uhr morgens ausschlafen … In aller Frühe suchte ich dann meinen Weg in den Zentralbereich zum Check-in der TUIfly. Ohne großes Warten wurde mein Gepäck ratzfatz eingecheckt. Wer dazu noch früh genug da ist, hat auch die Sicherheitskontrolle im Handumdrehen hinter sich gelassen und kann am richtigen Gate nochmal so richtig entspannen, bevor sich die anderen Teilnehmerinnen unserer Seminarreise zusammentrafen. Pünktlich um 07:10 Uhr hieß es dann „Goodbye, Deutschland“ und die TUIfly zog mit uns los. Gute zwei Stunden Flugzeit später setzten wir bereits zum Landeanflug an. Besonders auffällig waren die (mir bis dahin noch undefinierbaren) Gewächshäuser, die das gesamte Gelände umgaben. Wie sich später herausstellte, werden hier nicht nur Wassermelonen, sondern auch Erdbeeren angebaut. Außerdem natürlich die für Griechenland typischen Olivensträuche und Weinreben. Wer hätte gedacht, dass Rosinen selbst auch angebaut werden und nicht nur „getrocknete Weintrauben“ sind?

 

Im Reich des Zeus

In weniger als einer Stunde Transferfahrt waren wir im Nu an unserem Hotel - dem Aldemar Olympian Village. Ein Blick auf die Temperaturanzeige reichte aus und ich wusste sofort, die Wettervorhersage hat natürlich wieder nicht gestimmt. Ratet mal, wer nur lange Kleidung mitgenommen hatte? Und das bei 31 °C … Nach einer kurzen Zimmereinweisung und anschließendem Mittagessen durften unsere Gesäßmuskeln dann noch einmal beansprucht werden. Diesmal glücklicherweise nicht all zu lange. Die allseits bekannte, archäologische Ausgrabungsstätte Olympias war nur einen Katzensprung von unserem Hotel entfernt. Dort lernten wir die für diesen Nachmittag für uns zuständige, deutschsprachige Reiseleitung, Maria, kennen. Mit welch einer Anmut sie uns durch das historische Gelände führte – wow!

Vom antiken Gymnasium (wer wissen möchte, warum die Schulart bei uns so heißt, wendet sich gern an mich) über die Überreste des Tempels der Hera sowie das Philippeion bis zu den letzten stehenden Säulen des Zeustempels und dem antiken Stadion der Olympischen Spiele kam ich aus dem Staunen nicht heraus. In jedem Stein lauert eine Legende, jede Säule erzählt eine uralte Geschichte. Wer hier noch nicht vom antiken, griechischen Heiligtum erschlagen wird, dem steht das archäologische Museum mit einer grandiosen Sammlung an Statuen, Vasen und steinernen Kreationen des antiken Olympias ebenfalls offen.

Abbildung
Abbildung

Fun Fact: Von den erhaltenen Bauwerken und Statuen (sowohl im Museum sowie auf der Außenanlage) müssen mindestens 80 % der ursprünglichen Bauten erhalten sein, um sie ausstellen zu können. Die restlichen 20 % können zwar aufgefüllt werden, müssen aber aus exakt demselben Material bestehen, wie das Original. Die ganze Stätte ist also wahnsinnig authentisch! Mit einer ausgeprägten Vorstellungskraft fühlt man sich der Antike plötzlich ziemlich nah.

Ein aufregender und anstrengender Tag ging damit langsam zu Ende. Zum Abendessen lud uns TUI ins Spezialitätenrestaurant des Hotels ein. Bevor es Zeit dazu wurde, haben wir darauf bestanden, einen Dip ins Meer zu unternehmen – richtig so, sage ich! Nach einer kurzen Erfrischung war das Wasser dann doch wärmer als wir es uns vorgestellt hatten. Von der Küste aus kann man übrigens direkt auf Zakynthos blicken.

To sleep or not to sleep

Abbildung

Der Samstag widmete sich ausschließlich den Hotels auf unserer Liste. Allen voran das Aldemar Olympian Village, das für die kurze Zeit als unsere Beherbergung galt. Lasst euch gesagt sein, es gibt nur wenige Zimmer, die keinen eigenen Poolzugang haben! Von einer Luxusanlage ging es gleich in die nächste. Gemeinsam staunten wir über die gigantischen Poolbereiche, lebendigen Restaurants und gemütlichen Zimmer der Grecotel-Schwesternhotels in Loutra Killinis. Ob Suiten, Bungalows oder Zimmer mit eigenem Pool – an diesem Tag kam keine Kategorie zu kurz. Vor allem der zum gesamten Areal gehörende Wasserpark begeistert nicht nur kleine Kinderherzen. Einer meiner persönlichen Favoriten lag aber etwas ruhiger. Ein schnuckeliges, inhabergeführtes und harmonisches Hotel in einer kleinen Bucht in Arkoudi. Das Almira Hotel strotzt förmlich vor Entspannung. Gerade das kleine Örtchen strahlt eine authentisch griechische Mentalität aus, die ihre Gäste direkt in den Bann zieht.

 

Abbildung

Zum Abschluss des Tages hieß uns der aufregende Robinson Kyllini Beach am … naja … Kyllini Beach willkommen und ich muss schon sagen, was für eine grandiose Anlage das ist! Zwischen Fußball, Tennis und Windsurfen gibt es unfassbar viele Möglichkeiten, sein sportliches Selbst auszuleben. Der Einladung des Hoteldirektors, Giorgos Skoulaxinos, sind wir gerne zum feinen Abendessen ins Spezialitätenrestaurant gefolgt. Und welche tollen Spezialitäten für uns aufgetischt wurden: Angefangen mit Shrimp Tatar ging es weiter mit deliziösem Loup de Mer Sous Vide Art und einem vorzüglichen Rinderfilet. Das Finale bildete eine wunderbare Komposition einer Lemon Tarte.

Mit netten Gesprächen wurde der Abend immer länger, bis wir zum krönenden Abschluss die hauseigene Show und damit allerletzte Vorstellung des Programms „Blue Jeans“ genießen durften. Ein wahrlich fabelhaftes Schauspiel! Die Dernière wurde dann noch mit einigen Cocktails lobend an der Bar gefeiert, bevor wir voll entkräftet und ausgelaugt die Heimfahrt ins Hotel antraten (Der letzte Tag hatte zu dieser Zeit bereits begonnen).

In den frühen Morgenstunden brachen wir schon zum Flughafen auf. Wegen Unwetterwarnungen kam die Maschine erst rund eine Stunde nach geplantem Abflug in Patras an, wodurch sich das Boarding um eine gefühlte Ewigkeit verzögerte. Dennoch konnte die Zeit während des Fluges problemlos wieder eingeholt werden, sodass wir überpünktlich in München ankommen und unsere famose Reisegruppe verabschieden konnten.

Neugierig geworden?

Buche jetzt deinen Traumurlaub auf den Peloponnes